Selbst- und Fremdrettung


Kenntnisse der Selbstrettung!

Wichtig ist immer ruhe zu bewahren. Um sich auch selbst zu schützen, zu retten in der Gefahr muss man auch rückenschwimmen können. Wie unten schon beschrieben einige gute Tipps.

Verhalten bei Krämpfen

Wadenkrampf

Beim Wadenkrampf nimmt der Betroffene die Rückenlage ein und erfasst mit einer Hand die Zehen des verkrampften Beines. Er zieht die Zehen kräftig zum Körper und drückt gleichzeitig mit der anderen Hand auf die Kniescheibe. Dadurch wird das Bein gestreckt und der Krampf löst sich.

Oberschenkelkrampf

Die gleiche Lage ist auch zur Beseitigung des Oberschenkelkrampfes einzunehmen. Dabei wird der Unterschenkel kräftig gegen den Oberschenkel und die Ferse gegen das Gesäß gedrückt.

Magenkrampf

Einen Magenkrampf kann man dadurch mildern oder beseitigen, dass man in der Rückenlage beide Beine an den Körper zur Hockstellung zieht und sich ruckartig wieder streckt.

Fingerkrampf

Zur Beseitigung des Fingerkrampfes krallt man die Finger zusammen, um sie dann ruckartig zu strecken und zu spreizen.

Erschöpfungszustände

Bei der Erschöpfung kann der Schwimmer durch kraftsparendes Verhalten seine Überlebenschance deutlich erhöhen. Die Ermüdungserscheinungen werden gemindert, wenn der Kräfteverbrauch durch Erholungspausen im Wasser vermindert wird. Alle Möglichkeiten des Überwasserhaltens zur Überbrückung von Erschöpfungszuständen erfordern vom Erschöpften hohe Konzentration.

Ausruhen in der Rückenlage

Der Erschöpfte legt sich flach ausgestreckt auf den Rücken Der Kopf taucht bis zu den Ohren ins Wasser Hände und Beine sorgen bei möglichst geringem Kraftaufwand für das Gleichgewicht und unterstützen gleichzeitig den durch die Atmung bedingten unterschiedlichen Körperauftrieb.

Wie kann man noch helfen.

Wie schon beim Rettungsschwimmen und auch die Baderegel sagen: Schwimme nie allein zu große strecken. Daher gibt es einige Techniken wo man sich gegenseitig helfen kann. Beim Ziehen hält sich der Erschöpfte einfach an den Schultern des in Brustlage schwimmenden Partners fest, und streckt sich nach hinten aus. Er (der Erschöpfte) kann dabei durch Beinarbeit das ganze erheblich erleichtern. Sofern er oder sie es kann. Sollte das nicht gehen weil er oder sie zu erschöpft sind kommt die sogenannte schiebe Technik zur Anwendung. Beim Schieben befindet sich der Erschöpfte in Rückenlage vor dem Retter. Dieser schwimmt in Brustlage. Der Erschöpfte stützt sich mit den ausgestreckten Armen an den Schultern des Partners ab. Der Erschöpfte muss auch beide Beine spreizen damit der Partner oder der Retter ungehindert Brustschwimmen kann. Dieses sogenannte schieben hat den großen Vorteil dass man den Erschöpften Partner gut im Auge behalten kann.

Vorsorge durch Wissen und Ausbildung

Vorsorge durch Wissen und Ausbildung. Immer wieder bei den vielen Ausbildungen der ÖLRG wird auch auf Hilfsmittel hingewiesen. Sollte ich wirklich alleine weite Strecken schwimmen dann empfehlen wir nimm wenigstens eine Rettungsboje mit. Dieses Rettungsgerät hilft in vielerlei Hinsicht weite Strecken im Wasser allein zu bewältigen. Trotzdem aber ist und bleibt die Warnung schwimme nie allein. Und verwende Hilfsmittel. Daher Vorsorge durch Ausbildung!

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